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30.05.2007 Konzert
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Das war das Konzert für Europa 2007
Kaiserwetter - der Glamour internationaler Prominenz - eine einzigartige, atemberaubende Kulisse - meisterliche Klänge und einer der gefragtesten Dirigenten der Welt schafften beim 4. Konzert für Europa en suite einen neuen Besucher-Rekord und realisierten einen „Sommernachtstraum à la Russe“...

Valéry Gergiev am Dirigentenpult und die Crème de la Crème der europäischen Musiker – die Wiener Philharmoniker – sandten vor mehr als 140.000 begeisterten und von den Showelementen restlos bezauberten Zuschauern ihre „musikalische Grußbotschaft Österreichs“ um die Welt. Längst ist die zum „klassischen Highlight“ und zum „Auftakt der konzertanten Sommersaison“ avanciert. Via ORF, Eurovision und Satellit werden Musikliebhaber rund um den Globus erreicht und mit dem herrlichen Ambiente des barocken Schlossparks vom Weltkulturerbe Schönbrunn aus verwöhnt.

„Musik kennt keine Grenzen. Musik verbindet und bringt Menschen einander näher - vor allem in der Interpretation des unvergleichlichen Klangkörpers der Wiener Philharmoniker, die zu Recht immer wieder als das beste Orchester der Welt bezeichnet werden..“ so ein sichtlich stolzer Wiener Bürgermeister Dr. Michael Häupl.
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Die Erfolgsgeschichte dieses größten Klassik Open-Air-Events bestätigt - nach drei Konzerten mit insgesamt 250.000 Besuchern und weltweit rund 400 Millionen Zusehern an den Bildschirmen – was jedem Touristen bestens bekannt ist: Das „Konzert für Europa“ ist längst zur kulturellen Visitenkarte Österreichs geworden.

Herwig Ursin, der Initiator, Organisator und Produzent dieser Konzertreihe hat mit seiner Firma HEY-U Entertainment GmbH den Traum von "Musik als Botschafter des Friedens und der universellen Verständigung", quasi als Brücke von Kontinent zu Kontinent, zur Realität werden lassen. Herwig Ursin und die Wiener Philharmoniker haben Wiens diplomatische Vermittlerrolle als „musikalische Weltstadt“ und internationale Musikmetropole neu initialisiert und unterstrichen. Gleichzeitig gelang es ihnen gemeinsam mit einem Team von Sponsoren und Förderern die Marke „Konzert für Europa“ optimal zu positionieren auch für künftige Generationen von Klassikfans Wien als das „Woodstock der Klassikfans“ zu etablieren.

Sommerliche Temperaturen, eine sternenklare Nacht und zahlreiche Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kunst erlebten einen "vielfältigen, sehr unterhaltsamen“ - schlichtweg unvergesslichen Abend.

Eine Million (Dollar) für Clinton-Stiftung

Den Auftakt bildete ein Quartett: der ehemalige (42.) US-Präsident Bill Clinton -Bundeskanzler Alfred Gusenbauer – Life-Ball-Vater Gery Keszler und Filmstar Sharon Stone – zelebrierten im „Stakkato“ eine Schecküberreichung: eine Million Dollar (an die 740.000 Euro) zur Unterstützung der Clinton Foundation HIV/Aids Programme. (CHAI unterstützt seit Jahren intensiv die Forschung zur Verbesserung von HIV/Aids-Behandlungsmethoden sowie weit reichende, innovative Präventions-Programme).

Kurz davor gab es für Clinton und etwa 150 geladene Gäste ein Gala-Dinner im Großen Zeremoniensaal des Schlosses Schönbrunn. Kredenzt wurde: eine Frischkäseterrine im Zucchinimantel, Rindsfilet mit sautiertem Frühlings-gemüse und Erdäpfelpüree, Hollunderblütenmousse auf Himbeerspiegel. Dazu servierte man einen Welschriesling 2006 sowie einen Cuvee 2005.

Sommernachtstraum à la Russe

Musikalisch war heuer Russland zu Gast. Am Dirigentenpult stand der russische Stardirigent Valéry Gergiev, derzeit einer der gefragtesten Dirigenten der Welt. In seiner Heimat gilt er bereits als Held, da es ihm gelang, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, das berühmte Kirovtheater in St. Petersburg zu retten. Seit 1988 leitet er das wieder in Marinsky-Theater umbenannte Opernhaus und ist seit Jahresbeginn auch Chefdirigent des London Symphony Orchestra.

Tags zuvor war Gergiev noch in Paris, um Lohengrin zu dirigieren, in Schönbrunn glänzten unter seiner Leitung die Wiener Philharmoniker und ließen Russland von seiner schönsten musikalischen Seite erleben.

Mit Recht stolz auf das musikalische Erbe Russlands als Teil der europäischen Kulturtradition, hatte Valery Gergiev für das Programm Ohrwürmer seiner Landsleute Peter Iljitsch Tschaikowsky und Igor Strawinsky ausgesucht. "Wer will bei so einer Gelegenheit experimentieren?" begründete er seine Musikauswahl und setzte u. a. auf Tschaikowskys "Nussknacker" und "Schwanensee" sowie Strawinskys "Le Sacre du Printemps".

Schließlich ließ er bei Aram Chatschaturjans Säbeltanz nach der Nachfrage "War es schnell genug?" gleich einen zweiten Durchlauf bei noch höherem Tempo spielen und erntete tosenden Applaus.

Gemeinsame Musikkultur

Auch für Clemens Hellsberg, der heuer sein 10-jähriges Jubiläum als Vorstand der Wiener Philharmoniker feiert, und Konzert-Produzent Herwig Ursin bedeutet die „faszinierend vielfältige und gleichzeitig auf gemeinsamen Wurzeln beruhende Musikkultur“ eine wichtige Basis für die weitere „Intensivierung des Europagedankens besonders auch anlässlich der 50-Jahr-Feier der Römischen Verträge und für den Zusammenhalt dieses Kontinents“.

Der Abend mit Kaiserwetter vor dem ehemaligen Kaiserschloss endete zunächst mit einem gefühlvoll gespielten "Wiener Blut", der laut Hellsberg "eigentlichen Hymne von Wien". Doch die allerletzte Zugabe war eine Polka - ("Das einzige, was gefehlt hat", so Hellsberg): "Unter Donner und Blitz".

Das nächste "Konzert für Europa" - das 5. Schönbrunn Konzert - findet am 3. Juni 2008 statt, "mit einem französisch-spanischen Programm", wie Hellsberg ankündigte.

„Wortspenden“ des Abends

Valéry Gergiev: "Mit diesem Orchester vor dieser Kulisse zu spielen, war für mich ein ganz außerordentliches Erlebnis."

Veranstalter und Produzent Herwig Ursin: "Traumwetter, Traumkulisse - ich bin überglücklich über die gelungene Veranstaltung und sehr stolz auf die perfekte Zusammenarbeit aller Beteiligten. Mein besonderer Dank gilt der Bundesregierung, der Stadt Wien und den Sponsoren sowie Schönbrunn, dass dieses wunderbare Konzert im stimmungsvollen Park stattfinden konnte."

Begeistert von Europas größtem Klassik Open Air waren u.a.:

Bundespräsident Dr. Heinz Fischer,
Bundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer,
Vizekanzler Mag. Wilhelm Molterer,
Vizebürgermeisterin Mag. Renate Brauner,
BM Werner Faymann,
BM Dr. Ursula Plassnik,
NR Präsidentin Mag. Barbara Prammer,
der ehemalige US-Präsident Bill Clinton,
Hollywood-Diva Sharon Stone sowie jede Menge Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur: Dagmar Koller, Ernst Fuchs, Wolfgang Ambros, Harald Serafin, Weltstar Maximilian Schell u.a.

Das Programm im Detail:

Peter I. Tschaikowsky: "Der Nussknacker"
Marche characteristique
Danse de la Fée Dragée
Danse arabe
Danse chinoise
Danse des mirlitons
Danse russe Trépak

Igor Strawinsky: "Le Sacre du Printemps" II. Teil

Scéne (Beginn II. Akt)
Pas de deux (II. Akt)
Scéne finale (IV. Akt)

Zugaben:

Peter I. Tschaikowsky: "Panorama" aus "Dornröschen"
Modest Mussorgski: Tanz der persischen Sklavinnen aus "Chowantschina"
Aram Chatschaturjan: Walzer aus "Maskerade"
Aram Chatschaturjan: Säbeltanz
Strauß Johann: Wiener Blut. Walzer, op. 354
Strauß Josef: Ohne Sorgen. Polka schnell, op. 271

Margarita Lenz
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Fotos: TOMA
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